Eine optimale Kapitalanlage sollte...:

  • Garantien/Sicherheiten gewähren,   ( 2 Beiträge )

    Gibt es tatsächlich eine "sichere" Kapitalanlage? - Die Beantwortung dieser Frage ist abhängig von der jeweiligen Perspektive, unter der man eine Kapitalanlage bewertet.

     

  • die Chance auf eine möglichst hohe Rendite bieten,   ( 3 Beiträge )

    Selbstverständlich ist es sehr schwierig, eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen! Vor allem, wenn das Produkt auch noch möglichst "sicher" sein soll.

    Das Problem dabei: eine überdurchschnittlich hohe Rendite ist zwingend erforderlich, um das Ziel einer Altersversorgung nach heutiger Kaufkraft zu erfüllen.

    Wichtig: das ausgewählte Produkt sollte zumindest die realistische Chance auf eine überdurchschnittliche Rendite haben - und gleichzeitig unnötige Risiken vermeinden.

     

  • möglichst steuerliche Vorteile beinhalten,   ( 1 Beitrag )

    Es gibt unterschiedliche steuerliche Vorteile:

    Beispiele:

    • Die Beiträge zur Altersversorgung könnten sich steuermindernd bei der Einkommenssteuer auswirken oder
    • die Gewinne aus der Anlage könnten (zumindest teilweise) steuerfrei sein.

    Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass sich der Staat an der Altersversorgung beteiligt.

     

  • Schutz vor Inflation ermöglichen,   ( 1 Beitrag )

    Einer der Hauptgefahren für Kapitalanlagen ist die Inflation - eine gute Kapitalanlage sollte davor schützen!

    Beispiel:

    Wenn Sie heute davon ausgehen, dass eine Kapitalanlage Ihnen in 20 Jahren 100.000 Euro auszahlt, würden Sie tatsächlich (bei einer nur 2,5 prozentigen Inflation pro Jahr) nur 60.621,44 Euro nach heutiger Kaufkraft bekommen.

    Um dann das Gleiche kaufen zu können wie heute mit 100.000 Euro, würden Sie einen Betrag in Höhe von 164.786,40 Euro benötigen.

     

  • Liquidität ermöglichen   ( 2 Beiträge )

    Die Liquidität einer Anlage sorgt dafür, dass Sie in Notfällen immer über Ihr Geld verfügen können.

     

  • einfach zu handhaben sein,   ( 3 Beiträge )

    Bei vielen Produkten ist es erforderlich, dass Sie als Kunde während der Laufzeit bestimmte Entscheidungen treffen oder Formulare ausfüllen müssen, um den optimalen Nutzen aus der Anlage zu ziehen. Oft genug sind diese Vorgänge nervig oder (zu) kompliziert und werden daher nicht genutzt, wodurch der eigentliche Sinn der Anlage verloren geht.

    Beispiele:

    • Riester-Rente
    • Fondsgebundene Lebensversicherungen
    • geschlossene Immobilienfonds, etc.

     

  • flexibel sein,   ( 1 Beitrag )

    Eine flexible Kapitalanlage kann sich den Lebensumständen des Anlegers anpasssen:

    • wenn man mehr Geld zur Verfügung hat, zahlt man mehr ein -
    • wenn weniger Geld zur Verfügung steht, kann man die Einzahlungen reduzieren.

     

  • kostengünstig sein,   ( 3 Beiträge )

    Durch hohe Kosten verringert sich unter Umständen die Rendite des Produktes!

    Um trotz hoher Kosten eine vergleichsweise gute Rendite zu erzielen, muss z.B. im Bereich von Fonds der Fondsmanager ein höheres Risiko in der Anlage eingehen. Dieses Risiko tragen aber Sie - als Kunde!

     

  • die Abschlusskosten schriftlich ausweisen,   ( 1 Beitrag )

    Da die Erträge von Lebensversicherungen inzwischen je nach Laufzeit (zum Teil) zu versteuern sind, kann man auch die Kosten für deren Abschluss steuerlich geltend machen, das hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil klargestellt. (Az. VIII B44/10)

     

  • die Verwaltungskosten im Angebot berücksichtigen,   ( 1 Beitrag )

    Viele Verbraucher glauben, dass die Abschlusskosten für die Rentabilität eines Vertrages wichtiger als die Verwaltungskosten seien - das ist FALSCH!

    Da die Verwaltungskosten für die gesamte Dauer des Vertrages anfallen, wirken sich diese weitaus stärker auf das Ergebnis aus als die Abschlusskosten!

    (Am besten ist natürlich, wenn alle Kostenarten niedrig sind...)

     

  • das vorgegebene Ziel erreichen können!   ( 2 Beiträge )

    Der wichtigste Punkt einer Kapitalanlage:

    • das eigentliche Ziel des Sparers muss erreicht werden können!

    Die (Finanz-)Mathematik beweist allerdings:

    • die meisten Anlagen sind dazu nicht in der Lage!